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Der Mantel der Freundschaft

Es war einmal ein kleiner Wichtel namens Anton, der in einem weit entfernten Wald lebte. Der Winter war eingebrochen, und Anton fror erbärmlich. Seine Zipfelmütze und sein Wichtelgewand reichten nicht aus, um die Kälte draußen zu halten. Deshalb beschloss Anton, in die nahegelegene Stadt Dülken zu gehen, um sich etwas Warmes zu kaufen.

Mit seinem Rucksack auf dem Rücken machte sich Anton auf den Weg. Der Waldweg führte ihn durch schneebedeckte Bäume und über gefrorene Bäche. Bald erreichte er die Stadt, die mit Lichtern geschmückt war, und wo die Menschen in festlicher Stimmung waren.

Anton bibberte vor Kälte und sehnte sich nach Wärme. Da entdeckte er ein Geschäft mit großen Schaufenstern, die mit wunderschönen Jacken, Mänteln und Schals geschmückt waren. Entschlossen trat er durch die gläserne Tür in den warmen Laden ein. Sofort umhüllte ihn eine angenehme Wärme. Anton sah sich um und bewunderte die verschiedenen Kleidungsstücke. Eine freundliche Verkäuferin lächelte Anton an und fragte: „Kann ich Dir helfen, kleiner Freund?“

Anton nickte schüchtern und zeigte auf einen flauschigen schwarz-gelben Mantel, der wie gemacht schien, um die Kälte fernzuhalten. Die Verkäuferin half Anton, den Mantel anzuprobieren – er passte wie angegossen!

Anton kehrte in den Wald zurück, aber dieses Mal nicht mehr frierend, sondern voller Wärme und Glück. Die Tiere versammelten sich um ihn und bewunderten seinen neuen Mantel. Zusammen spielten sie im glitzernden Schnee und bauten lustige Schneemänner.

Anton erkannte, dass der Mantel nicht nur seinen Körper erwärmte, sondern auch sein Herz. Der Mantel wurde zum Symbol der Freundschaft und der Verbundenheit, und jedes Mal, wenn Anton ihn trug, erinnerte er sich daran, dass die wahren Schätze im Leben die besonderen Situationen mit lieben Menschen um einen herum sind.

Und so endet die Geschichte von Wichtel Anton in einer festlichen Nacht, die keiner je vergessen würde.

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