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Kleiner Schreck im Büchereck

In der verschneiten Stadt Dülken versteckte sich der kleine Wichtel Anton in der festlichen Adventszeit. Mit einem Funkeln in den Augen beschloss er, die Buchhandlung Doetsch zu besuchen. Die Straßen waren mit glitzerndem Schnee bedeckt, und die Fensterscheiben trugen frostige Muster.

Die Glocke über der Ladentür klingelte, als Anton die Buchhandlung betrat. Seine Augen leuchteten, als er die bunten Bücherregale entdeckte. Ohne zu zögern, stöberte er zwischen den Seiten, machte dabei jedoch unbewusst allerlei Schabernack.

Die Buchhändlerinnen, Frau Doetsch und Frau Grün, entdeckten den kleinen Störenfried und lachten herzlich. „Wer bist du, kleiner Freund?“ fragte Frau Grün.

Anton stellte sich vor und gestand seine Liebe zu Geschichten. Die Buchhändlerinnen luden ihn ein, sich umzusehen, und Anton verschwand begeistert zwischen den Büchern. Besonders angetan war er von einem Buch über Tomte Tummetot, einem skandinavischen Wichtel.

Nachdem Anton jede Ecke der Buchhandlung erkundet hatte, hinterließ er unabsichtlich ein Chaos. Doch bevor er verschwand, wollte er den Buchhändlerinnen eine winterliche Freude bereiten. Mit geschickten Händen formte er funkelnde Schneeflocken aus Papier und legte sie auf den Ladentisch.

Als Frau Doetsch und Frau Grün die glitzernden Schneeflocken entdeckten, strahlten ihre Augen vor Freude. „Das muss das Werk unseres kleinen Winterwichtels sein“, sagte Frau Grün mit einem Lächeln.

Mit einem fröhlichen „Ho, ho, ho“ verschwand Anton in den winterlichen Straßen von Dülken, bereit, an anderen Orten seine magische, winterliche Note zu hinterlassen. 

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